29. Oktober 2009: Zwei Glorreiche Halunken

Zwei Glorreiche Halunken

Italien, Spanien, Deutschland (1966)


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ab 18 Mono CinemaScope
Regie: Sergio Leone
Schauspieler: Eli Wallach, Clint Eastwood, Lee Van Cleef
161 Minuten
Der dritte Teil der Dollar-Trilogie nach „Für eine handvoll Dollar“ und „Für ein paar Dollar mehr“ mit Clint Eastwood in der Hauptrolle gilt als der Italo-Western schlechthin.
New Mexiko im Jahr 1862: Der amerikanische Bürgerkrieg tobt. Ein Cowboy namens Joe (Clint Eastwood) verdient sich zusammen mit seinem Partner Taco ein paar Dollar, indem er Taco beim Sheriff einer Stadt abliefert, das Kopfgeld kassiert und ihn dann befreit und flieht.
Als es zum Streit um die Aufteilung der Beute kommt, lässt Joe seinen Partner in der Wüste zurück, dieser überlebt und schwört Rache.
Während des Racheakts erfahren die beiden wo ein großer Goldschatz versteckt ist. Zu beider Missfallen, weiß Taco auf welchem Friedhof, aber nicht in welchem Grab das Gold liegt und Joe in welchem Grab, aber nicht auf welchem Friedhof. So sind sie gezwungen wieder zusammen zu arbeiten.
Auf dem von Gefahren gepflasterten Weg dorthin begegnen sie einem dritten Cowboy, der auch von dem Schatz weiß. Zwischen den Dreien kommt es zu einem nervenaufreibenden Showdown auf dem Friedhof. Der Sieger und einzige Überlebende soll einen Stein erhalten, auf den Joe den Namen des Grabes geschrieben hat.
Bild und Ton harmonieren brillant zusammen und die Musik von Ennio Morricone gehört zu den besten Soundtracks aller Zeiten. Mit diesem Film ist Leone ein Meisterwerk gelungen, das die amerikanische Moralvorstellungen außer Acht lässt und eine richtige Flut an Italo-Western einleitete, die allesamt stilistisch von diesem Werk, sowie den anderen beiden Dollar-Teilen, beeinflusst wurden. Ein Italo-Western dieses Ausmaßes ist nur noch einmal gelungen mit „Spiel mir das Lied vom Tod“, der ebenfalls von Sergio Leone stammt. (www.filmstarts.de)

Clint Eastwood reitet als der Inbegriff des namenlosen Fremden und coolen Revolverhelden durch eine grandiose Westernkulisse.[...] Die letzte Steigerung des Lonely-Rider-Mythos und gleichzeitig schon seine Persiflage. (www.film-dienst.de)